Pop-Oratorium Luther – das Projekt der tausend Stimmen (Tourproduktion)

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Ein Mensch mit Ängsten, Zweifeln, Gewissenskonflikten, aber festen Überzeugungen. Ein Theologieprofessor, Ablassgegner, Bibelübersetzer und gleichzeitig aus der Kirche Ausgestoßener. All das war der Augustinermönch Martin Luther (*1483/†1546) – und zugleich die zentrale Figur der Reformation. Im Jahr 2017 jährt sich am 31. Oktober zum 500. Mal Luthers sogenannter Thesenanschlag. Er gilt als Beginn der Reformation, die Mitteleuropa grundlegend veränderte und sich in vielen Bereichen der Gesellschaft bis heute auswirkt.

Anlässlich dieses Jubiläums hat die Stiftung Creative Kirche aus Witten das „Pop- Oratorium Luther – das Projekt der tausend Stimmen“ angestoßen. Ein Werk aus der Feder Dieter Falk (Komponist, Produzent und bekannt als Juror aus „Popstars“) sowie Michael Kunze (Librettist). Es wird 2017 in Kooperation mit der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), den Evangelischen Landeskirchen und weiteren Partnern in zahlreichen Metropolen, darunter Berlin, Düsseldorf, Halle (Westf.), Hamburg, Hannover, Mannheim, München und Stuttgart, aufgeführt. Ein Chor mit bis zu 3.000 Sängerinnen und Sängernn, ein 40-köpfiges Symphonieorchester, eine Rockband, zwölf Musicalstars und rund 100 zum Teil ehrenamtliche Mitarbeiter hinter den Kulissen sorgen beim Zuschauer für anhaltendes Gänsehautfeeling und ein Musikerlebnis mit Nachklang. 

Die Handlung von "Pop-Oratorium Luther – das Projekt der tausend Stimmen"

Im Mittelpunkt steht Martin Luther, der 1521 vor dem Reichstag von Worms aufgefordert ist, seine kirchenkritischen Aussagen zu widerrufen. Mit Rückblenden und Ausblicken rund um das dortige Geschehen erzählt das Pop- Oratorium von seinem Ringen um die biblische Wahrheit und von seinem Kampf gegen Obrigkeit und Kirche – eine spannende Geschichte um Politik und Religion. Und ein außergewöhnlicher Zugang zu einer hochaktuellen Frage: Wie konnte Luthers Aufforderung zum „Selber denken“ umfangreiche Veränderungen in der Gesellschaft, in Ehe und Familie, in Bildung, Wissenschaft, Kunst und Musik auslösen? Das kann auch heute noch Grundlage für Diskussionen sein. 

Alle Bewertungen Bewertungen
  • 20. Februar 2017

    5 Sterne

    Ich war am 11. Februar in Mannheim und was soll ich sagen: der Wahnsinn! Ich bin in erster Linie hin, weil ich mir vor allem den Chor anhören wollte und was soll ich sagen: mit keiner Aufnahme der Welt kann man das Nachempfinden, was man zu hören bekommt, wenn über 2.000 Sänger gemeinsam singen.. Gänsehaut pur! Auch die Musik ist wirklich gut gelungen! Klar gibt es wie in jedem Musical auch den ein oder anderen "Lückenfüller" aber die meisten Stücke sind sehr eingänglich und haben auch sehr passende und schöne Texte. In einer Rezension im Internet habe ich gelesen, der Zuschauerin seien die Lieder zu einfach (zu schlagermäßig) gewesen. Ich schätze mal, der Vergleich zum Schlager wurde deshalb heran gezogen, weil man die Stücke im Finale eigentlich schon mitsingen kann. (Ansonsten hat die Musik nämlich nicht viel mit Schlager zu tun :D) Aber liegt nicht genau darin das was Luther mit der Bibelübersetzung erreichen wollte? Texte die jeder versteht, egal wie gebildet man ist und Melodien, die so einprägsam sind, dass man sie immer wieder vor sich her summt und somit in die Welt hinaus trägt? Ich finde Luthers Gedanken wurden durch die Musik sehr gut aufgenommen. Die Darsteller waren durch die Bank weg Spitze. Vor allem der Bass von Andreas Kammerzelt hat es mir angetan. Auch die moderne Interpretation des gesamten Stücks gefällt mir sehr gut. Sie wirkt nicht altbacken (Luther in Mönchskutte hatten wir ja jetzt schon mehr als genug), aber auch nicht so abgehoben, dass man nur kopfschüttelnd im Theater sitzt und nichts mehr versteht. Selbst meiner Oma hat es sehr gut gefallen ;) Das einzig kleine Manko: Im ersten Akt wirken manche Lieder etwas zusammenhanglos aneinandergereiht. Da lohnt es sich, vor Beginn der Show das Programmheft mal durchzulesen um sich besser zurecht zu finden. Spätestens im Zweiten Akt findet man sich aber prima zurecht. Das wäre jetzt ein halber Stern Abzug. Da das allerdings nicht geht und der Gesamteindruck einfach total positiv war, bleibt es bei 5 Sternen :) P.S.: Erwähnenswert ist übrigens auch das Junge Orchester NRW das gemeinsam mit einer Band gespielt hat! Allen hat man den Spaß am Musizieren einfach angesehen (Und bei welchem Musical kann man das noch behaupten- meist gibt es ja kaum noch ein Orchester). Als Musikerin hat man direkt Lust bekommen selbst mitzuspielen ;)

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