Mary Poppins

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MARY POPPINS erzählt die Geschichte des Ehepaares Banks und deren Kinder Michael und Jane. Familie Banks, die in London lebt, ist auf der Suche nach einem neuen Kindermädchen, nachdem die beiden Kinder ihre letzte Nanny in die Flucht geschlagen haben. Kurzerhand schreiben Michael und Jane selber eine Anzeige und suchen „Die perfekte Nanny“, woraufhin Mary Poppins bei Familie Banks auftaucht. Anfangs sind alle von ihren außergewöhnlichen Methoden überrascht, besonders Mr. Banks, der viel Wert auf Disziplin legt. Doch besonders die Kinder schließen Mary schnell ins Herz, fühlen sich endlich verstanden und erleben mit ihr zahlreiche magische und unvergessliche Abenteuer. Und so erkennen auch die Erwachsenen bald, dass das Kindermädchen nicht nur für ihre Kinder gut ist. 

Alle Bewertungen Bewertungen
  • 13. Juni 2017

    5 Sterne

    OH MEIN GOTT Was für ein Stück. Leider kann man es nicht wirklich mit dem Film, den ja wohl jeder kennt vergleichen. Aber nichtsdestotrotz ein sehr schönes Stück und sehr schöne Bühnenbilder. Besonders der riesengroße Regenschirm am Ende des Stückes. wo bekommt man den nur her? :D dafür würde ich sogar eine größere Bude nehmen :D Aber einwenig Kritik habe ich dennoch. Ich kann es hinnehmen, dass Mary Poppins im Stück etwas strenger rüberkommt, auch dass die Geschichte etwas abgeändert wurde oder Szenen hinzugefügt wurden. Aber wie um Himmels willen wurde "ein Löffelchen voll Zucker" zu "Ein Teelöffel Zucker"? Das habe ich doch etwas als störend empfunden.

  • 7. April 2017

    4 Sterne

    SUPERCALIFRAGILISTIGEXPIALIGETISCH!!! Anders lässt es sich gar nicht beschreiben. Mit der Erwartung eine "Neuinszenierung" von Mary Poppis sehen zu dürfen, bin ich in das Musical gegangen. (Wer allerdings den Disneyfilm kennt und erwatet, das es genauso sein wird, der wird enttäuscht werden.) Die Lieder verbreiten gute Laune und das Bühnenbild ist ansprchend und abwechslungsreich gestaltet - vor allem das ausklappbare Haus! Ich hatte das Glück fast den kompletten Hauptcast sehen zu dürfen und die Stimmen der Darsteller passen gut in die jeweiligen Rollen. Wobei ich dazu sagen muss, dass Elisabeth Hübert mich anfangs nicht ganz überzeugt hat, weil ich fand, dass die hohen Tonlagen ihr nicht ganz so liegen - aber im Laufe der Show ist es besser geworden und sie hat jetzt einen neuen Fan gewonnen. Insgesamt macht es Lust zum Mitsingen und ich bin mit einem Lächeln aus der Show gegangen und am Abend auch eingeschlafen!

  • 18. März 2017

    4 Sterne

    Ein netter, unterhaltsamer Abend- so würde ich das Stück zusammenfassen. Die Lieder fand ich schön, aber auch nicht herausragend. Aber es kommt beim Zuhören definitiv gute Laune auf ;) Der erste Akt zog sich ziemlich für meinen Geschmack. Manche Zusammenhänge zwischen den Szenen erschlossen sich mir manchmal nicht ganz.... Warum dreht sich der Wind auf einmal, sodass mary gehen muss? Und was hat sich verändert, weil sie auf einmal wieder auftaucht? Trotz allem sind die Darsteller durch die Bank weg überragend! Ebenso die Kulissen! Ein Highlight war für mich definitiv das aufklappbare Haus. Auch die "Spezialeffekte", wie dee wegfliegende Vogel sind wirklich super. Insgesamt ein sehr schönes Familienmusical, das definitiv gute Laune und Lust zum Mitsingen macht. Aber eben auch für mich persönlich keine 5 Sterne...

  • 19. Januar 2017

    1 Sterne

    Ich habe mich extra angemeldet, um dieses Musical bewerten zu können. Leider muss ich Musicalfan2000 Recht geben. Und vorweg: wer den Film nicht so gut kennt wie ich, brauch eigentlich nicht weiterlesen. Das geht an alle die mit großen Erwartungen dorthin gehen... Positiv? Nun ja, Darsteller haben gut gespielt und gesungen (wobei das ja wohl in einem Theater für welches man weit über 100,-€ ein MUSS ist). Heutzutage kann man es wohl positiv sehen, wenn man jeden Darsteller gut verstehen kann. Das konnte man. Negativ weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Es geht anfangs sehr hektisch zu nach meinem Empfinden. Mary Poppins taucht unglaublich schnell auf. Das hätte man vielleicht etwas spektakulärer machen können. Das Bühnenbild finde ich auch recht "billig". "Supercalifragilisticexpialigetisch" ist Kult und gehört einfach zu "Mary Poppins". Allerdings wurde es in jeglicher Hinsicht total übertrieben und es ging mir total auf die Nerven was für ein Theater die darum gemacht haben. Weniger ist mehr. Allergrößte Enttäuschung: schon von Kind an liebte ich Mrs. Banks. Ihr Lied "Schwester Suffragette" und das ganze Thema wurde komplett weglassen und auch so kommt mir die gute Winiefred etwas 'gestört' vor (wobei das ja schuld von der Inszinierung ist und nicht von der Darstellerin). Onkel Albert wurde auch komplett gestrichen. Die Vogelfrau kam uns auch sehr seltsam vor. So nach dem Motto "gibt mir Geld.. für "die Vögel" (:-P *ätsch*) - weiß nicht wie ich das am Besten beschreiben soll ^^ Mr. Banks ist kein böser Mensch. Er sagt im Film nie etwas Böses zu den Kindern oder seiner Frau. Michael zitiert an einer Stelle seinen Vater der gesagt haben soll, Winifred sei weder nützlich noch dekorativ. Finde ich nicht schön. Jane und Michael sind im Musical auch absolut keine Liebenswerte Kinder. Meine Mutter war sehr enttäuscht dass ihr Lieblingslied (das Drachenlied) mittendrin von Bert und nicht am Ende von Mr. Banks gesungen wurde. Lieder wurden alle verändert - nervig. Und nicht mal "schön" geändert. Aber die größte KATASTROPHE: der Regisseur hat wohl eine Sache im Film NULL verstanden! : "Das ist des Kaminkehrers Glücksmelodie .. es ist bekannt das Glück das färbt ab drückt uns einer die Hand". Nach "Schritt und Tritt" drücken alle Kaminkehrer Mr. Banks die Hand beim Hinausgehen - und wir wissen alle wie es im Film weitergeht. Im Musical gehen die Kaminkehrer einfach hinaus und verabschieden sich bloß ohne die Hand zu geben - AUA! Da hat der Regisseur aber etwas absolut nicht kapiert. Es gibt noch unzählige Dinge die man hier aufzählen kann. Aber alles in allem sehr enttäuschend wer den Film in und auswendig kennt und liebt. Diese Meinung teilen meine Mutter und Schwester auch mit mir. Sehr schade. Ich freue mich auf "Glöckner von Notre Dame" - mein Lieblingsdisneyfilm. Ich hoffe da kann ich eine bessere Bewertung abgeben.

  • 4. Dezember 2016

    3 Sterne

    Ich finde Mary poppins ist sehr gut. Allerdings, könnte man mehr daraus machen. Die Hauptdarsteller waren gut, jedoch hörte man leider den Akzent bei manchen Darstellern heraus. Ich finde es sehr schade, dass es nicht so gut besucht war. Für die Preise, finde ich muss man mehr leisten, mehr Musiker im Orchestergraben, mehr wow Effekte, Darsteller die die deutsche Sprache mächtig sind ohne Akzent. Das was ich sehr schade fand, war dass es nicht mal einen Bildband gab. Echt schade. Mein Fazit: Es ist sehenswert, die Choreografien sind super, auch die Musik und die magischen Momente sind gut. Aber bei den Preisen, kann man mehr machen, bzw. erwarte ich mehr. Ich habe Mary Poppins am 03.12.16 um 19:30Uhr gesehen.

  • 13. November 2016

    3 Sterne

    Geniale Choreographie!!! Das würde ich wieder und wieder sehen! Perfekte Kostüme, Massenszenen und Bühnenaufführungen, sehr talentierte Kinderdarstellern. Man vergisst fast, dass nur Miss Andrew (unschlagbar!) und Mrs. Corry singen... Leider die beide treten nur zu kurz auf, um das ganze zu retten. Schlechteste Besetzung die ich bis jetzt gesehen habe. Es reicht nicht für ein Musical aus, dass die Hauptdarstellern tanzen, aber nicht singen können. Lehre Balkone am Samstagabend...

  • 3. November 2016

    4 Sterne

    Die Story ist zwar nur "ganz nett" und hat einige Längen, aber die Produktion ist super besetzt - vor allem Elisabeth Hübert als Mary - und die aufwändige Show mit tollen Songs macht einfach Spaß!

  • 1. November 2016

    5 Sterne

    Ich habe die Preview am 16.10. gesehen und war völlig hin und weg. Ich habe mich wirklcih in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt, Elisabeth Hübert spielt die Rolle der Mary wirklich so überzeugend und ehrlich, es passt einfach alles. Man hört alle bekannten Lieder aus dem Film, es sind jedoch auch ein paar neue dazugekommen, die wunderbar zu dem Stück passen ("Alles was wir wollen kann passieren" ist eines meiner Lieblinglieder des Stücks) Alle Darsteller machen einen super Job und ganz begeistert war ich von der kleinen Jane und dem kleinen Michael. Es ist wunderschön zu sehen, mit wie viel Spaß und Freude die Kinder an diese wirklich großen Rollen herangehen und auf der Bühne einfach Spaß haben. Meine zwei Kiddies haben wirklich einen super Job gemacht! Ein weiteres Highlight für mich war die große Steppnummer der Schornsteinfeger bei "Schritt für Schritt" ...so genial einfach...ich liebe Stepptanz und die Nummer war wirklich super! Mary Poppins ist ein Musical voller Disney Magie, die Gänsehaut oder auch Tränen sind vorprogrammiert....wirklich ein super Stück und absolut empfehlenswert! :)

  • 31. Oktober 2016

    5 Sterne

    Nach Besuchen der Show in London und Wien stand nun ein Besuch in Stuttgart auf dem Plan. Eins vorweg: Die Aufführung in Stuttgart ist unglaublich mitreißend und begeistert mit fantastischen Darstellern sowie einem sehr guten und kraftvollem Orchester unter Bernd Steixner. DIE DARSTELLER Eine unglaubliche Leistung zeigen die Kinderdarsteller, die fast in jeder Szene auf der Bühne agieren, spielen, singen und tanzen. Die Hauptrollen sind stark besetzt. Elisabeth Hübert ist eine ganz reizende Mary Poppins. Man genießt jede Szene mit ihr und wartet gespannt was ihr nun einfällt. Auch David Boyd kann wie schon in Wien in der Rolle des Bert zeigen warum er hier Erste Wahl ist. Bemerkenswerte Leistungen zeigen auch die Vogelfrau, Mrs. Brill sowie Mr. und Mrs. Banks. Alle begeistern mit starkem Schauspiel und guter Stimme. Viel berührender als zuletzt in Wien gelingt dem Vater hier glaubhaft zu zeigen, was er gelernt hat. Die Textverständlichkeit war am besuchten Abend einwandfrei. Die unfassbare Spielfreude und Energie des gesamten Ensembles, der tiefgründige Witz (ohne zu albern zu wirken wie bei ALADDIN), berührende Szenen mit starkem Schauspiel, Ohrwürmer, eingängige neue Nummern und beeindruckende Tanznummern lassen drei Stunden die Hektik des Alltags vergessen. DIE AUSSTATTUNG Zudem begeistert Mary Poppins mit einer wandelbaren aber nie aufdringlichen Bühne. Das Haus ist detailverliebt und opulent. Besonders in den vielen Ensembleszenen zeigt sich jedoch die Qualität der Show. Licht, Bild und Kostüm bilden eine Einheit gespickt mit kleinen aber feinen Überraschungen die immer wieder zu begeisternden Applaus führen. FAZIT Mit Mary Poppins wird seit langem in Stuttgart wieder ein Musical für die ganze Familie gezeigt. Es wird eine Geschichte erzählt: berührend, bunt und herzerwärmend. Egal ob mit oder ohne Kindern kann man die wunderbare Zeit genießen und nimmt dennoch eine wichtige Botschaft mit nach Hause. Mary Poppins ist eine wichtige Bereicherung der deutschen Musicallandschaft und eine sehr gute Wahl für Stuttgart.

  • 27. Oktober 2016

    2 Sterne

    So, meine erste Bewertung. Normalerweise schreibe ich nicht viel weil ich zu faul bin, aber über dieses Musical MUSS ich leider meinen Frust von der Seele schreiben. WARNUNG: Viele Spoiler und SEHR VIEL Text folgen: Meine Frau und ich sind ohne Vorkenntnisse der Story des Musicals aber dafür mit tiefverwurzelten Kindheitserinnerungen an den Film gestern nach Stuttgart gefahren um das neue "Meisterwerk" zu bewundern. Und was soll ich sagen, leider haben hier viele Leute sehr viel Falsch gemacht was uns beiden dieses Musical leider komplett ruiniert hat: Ich weiss quasi nicht wo ich anfangen soll. Also fange ich einfach mal mit den positiven Sachen an. Die Dartsteller, allen voran die beiden Kinder Michael und Jane waren beide Spitze und sicher eine der besten Kinder Performances die ich je erleben durfte. Ebenfalls grandios "Bert" und die wichtigste Person "Elisabeth Hübert" also Mary Poppins dicht gefolgt vom Vater "George Banks". Auch sehr sehr schön war das Hauptbühnenbild gemacht, das Haus der Banks das aufklappt wie ein Puppenhaus. Jetzt aber fangen leider schon die sehr sehr vielen negativen Punkte an: Das erste was auffällt ist das hier Potential verschenkt wurde. Durch die Kulisse wäre der erste Aufrtitt von Mary hier einfach perfekt in Szene setzbar gewesen hätte man sie per Schirm durch das Theather VOR das Haus der Banks fliegen lassen und dort eventuell einige der anderen Bewerberinnen wegblasen lassen. Statt dessen taucht sie einfach direkt im Wohnzimmer der Banks auf und liefert damit für mich einen schlechten ersten Eindruck ab. Gerade die anderen Bewerberinnen hätten hier vorher viel Witz in die Sache bringen können. Naja "das ist noch zu verkraften wenn der Rest passt" dachte ich mir. Leider weit gefehlt. Denn schnell wird das erste echte Lied angestimmt: Warum musste der deutsche Übersetzer hier den sog. "Arielle Fehler" wiederholen? Ist es Geltungsbedürfnis oder einfach nur schiere Dummheit. Alle Lieder, ohne Ausnahme, die ich über 35 Jahre lang praktisch auswendig mitsingen konnte, hat dieser Ignorant kaputt gemacht. Es ist einfach unbegreiflich wie man es wirklich in JEDEM Lied fertig bekommt, den Text so zu ändern, dass er einfach nicht mehr stimmig zur Melodie passt oder die Bedeutung des Liedes zerstört. Man bekommt den Eindruck der Mensch hat den Film selbst niemals gesehen oder eben einfach mit Absicht alles anders gemacht um aufzufallen. Es ist eben kein "Teelöffel Zucker" sondern ein "Löffelchen" und man lässt dann das "e" bei "bittre Medizin" weg. Die Meldodie passt einfach nicht mit einem "bittEre Medizin" als Text weil eine Silbe zu viel. Es folgt das nächste verschenkte Potential und eine weitere Fehlentscheidung des Musical Umsetzers diesmal. Warum darf der Admiral nicht einfach irgendwo weiter oberhalb Platziert (Zum Beispiel im Zuschauerraum des Theaters) seine Kanone abfeuern sondern läuft durch die Gegend und trifft sogar noch eine ABSOLUT sinnfreie Person "Frau mit Hund" die dem Stück NICHTS, aber auch gar nichts beizusteuern hat? Aus der, im Film so wunderbaren Szene im Strassenbild von Bert, wird dann einfach ein fast gewöhlicher Spaziergang im Park, bei dem anstatt süsser Pinguine plötzlich belanglose Statuen zum leben erwachen. "So ein schöner Ferientag mit Mary" wird gleich quasi gänzlich durch etwas neues ersetzt was einfach nicht an das Original rankommt. Superkalifragilistischexpialigetisch ist dann das beste der Lieder aber leider hier die Story komplett verändert. Für mich ist das an der Stelle einfach nur "Wir müssen mehr Rollen einbauen damit wir mehr Schauspieler und Sänger brauchen". Die Story passt jetzt aber leider nicht mehr zum Text des Liedes (Was hat Königin Viktoria bitte hier zu suchen). Und angeblich wurde das Wort gerade eben erst erfunden also wie kann Bert singen dass die Königin damit schon was getan hat? Der Besuch der Kinder in der Bank des Vaters, bei dem DIE KINDER den Vater quasi den Job kosten, wurde ebenfalls durch eine völlig neue sinnfreie Szene ersetzt, bei der der Vater plötzlich noch vor Ende des ersten Akts den GANZEN SINN warum Mary Poppins überhaupt gekommen ist, schon vorweg begreift, nämlich dass die Familie wichtiger ist als Geld. (Wieder eine Frage an den Übersetzer: Warum mussten es "Six Pence" sein anstatt einfach nur "Zwei Penny"?). Nächste Frage, wozu hat in der Szene mit der Taubenfrau Mary Poppins das Taubenfutter bezahlt? Wo ist da überhaupt noch der Sinn der Szene, wenn niemand etwas lernt? WOFÜR man Geld ausgibt und wofür nicht? Man hat die Szene nur eingebaut damit die Taubenfrau ihr Lied singen darf (Auch hier übrigens wieder den schönen Filmtext bis zur Unkenntlichkeit vergewaltigt, Danke Herr Übersetzer. Zwei Penny Bloß anstatt Nur), NICHT weil sie vielleicht eine Schlüsselszene in der Verwandlung der Personen darstellt. Es folgt noch ein neues Stück Story bei dem die Kinder wie in einem Alptraum (Die Lebensgroßen Spielsachen machen Angst) ihre angeblich schlecht behandelten Spielsachen von Mary Poppins entzogen bekommen bevor Mary zum Ende des Aktes einfach WIEDER GEHT. Was bitte soll dass denn sein? Nach dem Motto "Ok, Schaden angerichtet, alle sauer auf mich, dann kann ich ja jetzt gehen" Und da hatte Mary doch noch ganz am Anfang gesungen "Völlig ohne Fehler". An diese Stelle war dann die Qual des ersten Aktes erledigt und zum verdauen gabs endlich eine Pause. Leider ging es dann im Akt 2 nicht minder Mies weiter. Plötzlich taucht das alte Kindermädchen von George Banks auf (Miss Andrews) und diese glaubt mit einem leckeren Trank kann man die Kinder schnell wieder auf den rechten Weg bringen. Zum Glück laufen die Kinder weg und um Mary zurückzuholen nimmt man nun das "Alles ist nun wieder gut" Schlusslied (Für zwei Penny Papier schon genügt) und lässt es Bert singen der den Kindern einen Drachen schenkt an dem Mary Poppins nun tatsächlich einmal auf die Bühne fliegen darf (Leider nicht durch den Zuschauerraum). Jetzt eine kleine Hexenjagd bei der die böse Miss Andrews kurzerhand von Zaubhand ihre eigene Medizin schlucken darf und dann in einem Käfig zur Hölle fährt (Hallo, Mary Poppins würde NIEMALS jemanden absichtlich Leid zu fügen!) Jetzt noch das Kaminkehrer Lied (erneut mit geändertem Text "Schritt für Schritt" anstatt "Schritt und Tritt") abgespult und dann mit einer dämlichen Erklärung "Wir sind die Schutzengel der Stadt" alle in die Wohnung der Banks. Klar, für den echten Grund (Beschuss durch den Admiral) hätte man selbigen ja vorher richtig einführen müssen! Zum Schluss darf jetzt der Mr. Banks erfahren dass er eigentlich die ganze Zeit schon alles richtig gemacht hatte im ersten Akt und das die ganzen Sorgen alle unbegründet waren. Wie hätte man es auch anders machen sollen, nachdem man ja die Teeparty an der Decke bei Onkel Albert einfach weggelassen hat und damit einen ECHTEN Grund gehabt hätte warum die Bank Banks verzeiht. Zum Abschluss darf Mary dann doch noch Stilecht über das Puplikum gen Himmel entschweben (Warum nicht schon am Anfang???). Hinzu kommen noch dass viele Kleingkeiten geändert wurden die ebenfalls keinen Sinn ergeben: Warum ist Mrs. Banks Schauspielerin und kämpft NICHT für Frauenwahlrecht? Will man hier den Eltern später ersparen ihren Kindern etwas zu erklären? Ich bin ziemlich sicher dass Herr Walt Disney, Robert Bernard Sherman und P.L.Travers sich im Grabe umdrehen würden wenn sie sehen was aus ihrem Werk gemacht wurde. Für MICH die MIESESTE Musical Umsetzung aller Zeiten. Zwei Sterne nur weil die Schauspieler sehr gut waren und alle wirklich eine etwas durchdachtere Umsetzung verdient gehabt hätten.

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