Start: 17. Februar 2018

Matterhorn

Werner Signer, Michael Kunze, Albert Hammond, Peter Heilker

Werner Signer, Michael Kunze, Albert Hammond, Peter Heilker

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Edward Whymper, ein junger englischer Zeichner und Graveur, kommt 1861 nach Zermatt und erblickt das Matterhorn. Er gehört nicht zu dem elitären „Alpine Club“, dessen überwiegend adelige Mitglieder die bisher unbezwungenen Viertausender der Westalpen besteigen. Vielmehr hat man ihn in die Schweiz geschickt, um die Berichte der englischen Gipfelstürmer vor Ort zu illustrieren.

Das Ehepaar Seiler, in deren Hotel die Alpine Club Mitglieder wohnen, hofft auf eine baldige Bezwingung des Matterhorns und einen davon ausgelösten Touristen-Boom.

Die Überheblichkeit der Alpine-Club-Gentlemen kränkt Edward. Er will es allen zeigen. Vor allem will er Olivia, Tochter des englischen Seilfabrikanten John Buckingham, beweisen, dass er besser ist als ihr arroganter Verlobter, der reiche Robert Haddow.

Das Matterhorn gilt als unbesteigbar. Die Einheimischen auf der Schweizer und italienischen Seite sind überzeugt, dass in seinen Höhlen und Abgründen böse Geister hausen, die jeden vernichten, der ihnen nahe kommt. Tatsächlich ist bisher jeder Besteigungsversuch schon im unteren Drittel missglückt.

Edward Whymper unternimmt andere Touren, auf denen ihm mehrere Erstbesteigungen gelingen. Dadurch erzwingt er seine Aufnahme in den Alpine Club. Doch als er verkündet, als erstes das Matterhorn besteigen zu wollen, wird er ausgelacht.

Unter den Bergführern der Gegend gibt es nur einen einzigen, der als Führer in Frage kommt: Jean Antoine Carel aus Breuil. Whymper ist der Mann nicht sympathisch, weil er den buckligen Luc Meynet schlecht behandelt. Er verteidigt den Krüppel und verpflichtet er Carel als Bergführer.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen, glaubt sich Whymper im Sommer 1865 für die Eroberung des Matterhorns gerüstet. Er hat sich mit Carel in Breuil verabredet. Doch als er sich mit ihm treffen will, um den Aufstieg von der italienischen Seite zu beginnen, ist sein Freund bereits mit anderen zum Gipfel unterwegs. Italienische Patrioten haben ihn davon überzeugt, dass die Besteigung eine nationale Angelegenheit ist.

Tief enttäuscht über den Verrat eilt Whymper nach Zermatt zurück. Dort findet er sechs Männer, die bereit sind, mit ihm den Aufstieg von der Schweizer Seite aus zu wagen.

Am frühen Morgen des 13. Juli verlassen die sieben Bergsteiger Zermatt. Der Aufstieg geht zügig voran, denn die Schwierigkeiten, die sich ihnen entgegenstellen, sind geringer als befürchtet. Am 14. Juli 1865 betritt Edward Whymper um 13.40 Uhr als erster Mensch den Gipfel des Matterhorns. Vom höchsten Punkt des Matterhorns aus erblicken er und seine Gefährten kaum 200 Meter tiefer die italienische Mannschaft, die den Kampf um den Berg nur knapp verloren hat.

Für Carel zerbricht ein Traum. Er weigert sich, auch nur einen einzigen Schritt weiter zu gehen. In seiner Niederlage erkennt er die Strafe für seinen Verrat. Geschlagen steigt die italienische Seilschaft ab. Der Sieg gehört Whymper.

Doch beim Abstieg der erfolgreichen Seilschaft kommt es zur Katastrophe. Der wenig erfahrene Robert Hadow, der als erster abklettert, rutscht an einer ausgesetzten Stelle aus und stürzt in die Tiefe. Die ihm nachfolgen, werden mitgerissen. Ein Riss des Seils rettet Whymper und zwei Bergführern das Leben. Entsetzt sehen sie die vier anderen Kletterer über die senkrecht abfallende Wand in die Tiefe fallen.

In Schockstarre blickt Edward zum Himmel und sieht in den Wolken vier Kreuze. Währenddessen bereitet das Ehepaar Seiler im Hotelsaal eine glanzvolle Feier zum Empfang der Berghelden vor.

Mit tief gesenktem Kopf kehrt der Bezwinger des Matterhorns nach Zermatt zurück. Die Feier fällt aus. Olivia verhindert, dass Edward sich das Leben nimmt. Sie fordert ihn auf, aus der Niederlage zu lernen. Das halte sie für bewundernswerter als das Erreichen eines Berggipfel.

Es wird behauptet, Whymper habe das Seil zerschnitten, um sich zu retten. Olivias Vater schwört, es hätte gar nicht reißen können. Whymper habe in Wahrheit den Verlobten seiner Tochter ermordet. Eine Untersuchung wird eingeleitet. Whymper versichert, das Seil sei gerissen. Doch er übernimmt die Verantwortung für die Tragödie.

Ein Verfahren soll gegen ihn eröffnet werden. Da erscheint Luc Meynet, der Bucklige aus Breuil, und sorgt für eine überraschende Wendung.

Unterwegs nach Breuil trifft Whymper Carel, der auf dem Weg nach Zermatt ist, um seine Solidarität zu zeigen. Die beiden vergessen ihren Streit und umarmen sich.

Die Berggeister sehen vom Matterhorn in die Zukunft: Im Tal stehen Hotelpaläste. Touristen aus aller Welt und die Bewohner Zermatts singen eine Hymne auf den schönsten Berg der Welt. 

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