The Producers

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Das Musical selbst basiert auf dem Film »Frühling für Hitler« von 1968 und ist eine geniale Satire auf das klassische Showbusiness. Darüber hinaus kann es mit herzerfrischenden Figuren aufwarten wie dem schillernden, aber erfolglosen Broadway-Produzenten und Juden Max Bialystock (Stefan Bley) oder dem sanften Leo Bloom (Daniel Eckert), ebenfalls Jude, der sich um Bialystocks Finanzen kümmert. Gemeinsam schmieden sie den Plan, zwecks nützlichen Bankrotts einen absoluten Bühnenflop zu inszenieren und sich nach der Premiere mit dem Eintrittsgeld nach Brasilien abzusetzen. Alles, was es dafür braucht, sind Superlative der negativen Art: das schlechteste Bühnenstück der Welt, den schlechtesten Regisseur der Stadt und die miesesten Schauspieler der Region.

Die Wahl fällt auf das Stück »Frühling für Hitler« des Alt-Nazis Franz Liebkind (Hans-Peter Struppe), der aus heutiger Lesart gut und gern als Persiflage auf zeitgenössische rechtspopulistische Bewegungen verstanden werden kann.

Als Regisseur heuern die beiden den schwulen Roger DeBries (Adrian Becker) an, der für seine schlechten Broadway-Inszenierungen bekannt ist und sind sich sicher, dass ihr Plan aufgeht – haben aber nicht mit ihrem Premierenpublikum gerechnet, dass die Inszenierung als bitterböse Satire begreift und hellauf begeistert ist. Dadurch wird das Stück zum Riesenerfolg und bringt die beiden Gauner in Bedrängnis.

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